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15 Dinge die ich in 39 Jahre nicht geschafft habe - Meine Anti-Bucket-List

In diesem Monat feiere ich meine letzte 3. Zeit um zu schauen was ich in den vielen Jahren nicht geschafft habe und vielleicht bis zur 4 noch umsetzen kann. 

In meinen Zwanzigern hatte ich konkrete Ziele und Wünsche und vor allem auch eine halbwegs genaue Zeitvorstellung bis das alles umgesetzt werden soll. Aber ab der 30 wurde ich recht ziellos. Anfangs störte mich das sehr aber dann gab es andere Prioritäten und eigene Ziele und Wünsche rückten ein wenig nach hinten. Aber die "drohende" 4 fühlt sich ein wenig wie "Halbzeit" an und lässt einen über Dinge nachdenken, die man noch nicht erledigt oder erlebt hat.

 

Hier also ein Liste mit 15 Dingen, die ich nicht umsetzen konnten, eine Anti-Bucket-Liste sozusagen. Inspiriert wurde ich durch den Beitrag von liebewasist. Hier der Link zu ihrer Anti-Bucket-Liste.

15 Dinge für die 39 Jahre nicht gereicht haben:

  1. Ein Haus bauen (oder zählt ein Gartenhaus?).
  2. Eine weitere Fremdsprache lernen - italienisch am besten. Ich finde die Sprache so schön.
  3. Eine Weltreise machen. 
  4. Polarlichter sehen. 
  5. So richtig tanzen lernen - Discofox zählt glaub ich nicht wirklich.
  6. Mich beruflich verwirklichen - ist aktuell in Arbeit!
  7. Noch ein paar meiner Ängste überwinden! 
  8. Ein Bungee-Sprung - wollte ich mit Anfang 20 unbedingt mal machen - muss jetzt aber nicht mehr sein.
  9. Endlich mal schnell einen Berg auf Skiern hinunter fahren - rote Pisten verursachen bereits Panikattacken bei mir.
  10. Eine Backpacker-Reise durch Italien machen.
  11. Ein TinyHouse besitzen - ich finde das Konzept mega und habe auch schon Grundrisse angefertigt.
  12. Einmal eine Urlaubswoche ohne Handy auskommen.
  13. Meine Patchwork-Familie unter einen Hut bekommen.
  14. Mit  einem Reisemobil durch Island fahren.
  15. Meine / unsere Wohnung endlich neu einrichten. Ich habe so viele Ideen im Kopf.

Ich werde sicherlich nicht alles bis nächstes Jahr schaffen aber zwei oder  drei Punkte sollten machbar sein. Für einige Dinge habe ich ja auch noch danach Zeit. Aber gut zu sehen, was man so im Leben noch machen will.

 

Also wird aus meiner Anti-Bucket-List jetzt eine Bucket-Liste für die nächsten 40 Jahre.

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Kommentare: 2
  • #1

    Maria (Montag, 11 Februar 2019 17:34)

    Liebe Eileen, ich bin gerade auf deinen Blogbeitrag gestoßen und war ganz überrascht. Ich habe im Moment ähnliche Gedanken. Allerdings möchte ich jegliche "Lebenslisten" einfach nicht mehr führen. Das Leben kommt wohl wie es kommen muss. Träume sollte man sich natürlich trotzdem immer verwirklichen, allerdings kann man mit jeglichen Bucketlisten auch unter Druck geraten.
    Ich wünsche dir alles Liebe.

    Maria
    www.koffergepackt.com

  • #2

    Eileen (Montag, 11 Februar 2019 17:45)

    Hallo liebe Maria, danke für deinen lieben Kommentar. Natürlich sollte man sich mit solchen Listen nicht unter Druck setzen. Ich hab halt nur mal aufgeschrieben was ich gern in "jungen" Jahren gemacht hätte. Und ich finde es wichtig sich dessen auch mal bewusst zu werden da mein Sohn viele jahre der Mittelpunkt meines Lebens war. Er wird jetzt aber geösser und selbstständiger und ich habe wieder mehr Zeit für mich und die will ich auch nutzen. LG Eileen